![]() Start am Institut francais - Contrescarpe 19 Herzlich willkommen, ihr lieben Bremer:innen! Ich freue mich, euch mitnehmen zu dürfen in meine Zeit der „Goldenen Wolke!, wie waren diese Jahre abwechslungsreich und inspirierend: "Wir gaben keine Gesellschaften, wir waren eine." |
![]() Die GoldeneWolke une cercle littéraire et artistique de l'allemagne de la belle epoque = kurz vor Ende des Kaiserreichs und vor Beginn des Ersten Weltkriegs Als Sissi ermordet wurde, bin ich (Marga Berck) 23 Jahre alt und schon zwei Jahre mit Gustav verheiratet. Wir haben einen Sohn und gerade habe ich eine Tochter bei der Geburt verloren. |
![]() ... zwei Häuser weiter: im NEUBAUGEBIET!!!! Contrescarpe 22-24 Die Villa Wolde - Rudi (Rudolf Alexander Schröder) der nicht nur Dichter sondern auch Architekt war gestaltete für seinen Wolkenbruder Johann Georg Wolde und dessen Gattin Adele, geb. Knoop! Adele und ihr Mann hatten eine bedeutende Kunstsammlung waren Mitglieder im Kunstverein der Kunsthalle und unterstützten Mein Mann (Gustav Pauli) wo sie nur konnten. Und Adele war eine ganz entzückende Gastgeberin! |
Dieses Grundstück war bereits seit 1837 bebaut. Alfis (Alfred Heymel)Adoptivvater
Konsul Adolf Heymel hatte das Gebäude1889 erworben und es
für seinen beabsichtigten Umzug von Dresden-Loschwitz in seine
Geburtsstadt Bremen aufwendig umbauen lassen. Dabei wurde dann der
Haupteingang von der Stirnseite an die Rembertistraße verlegt. |
Haus Heymel -
Rembertistraße 1a ![]() Alfi finanzierte Ankäufe für die Bremer Kunsthalle. Mit ihm kam der Franz. Impressionismus in die Kunsthalle. Und Gustav hat Alfis Sammlung von Toulouse-Lautrec-Lithografien1906 in der Kunsthalle aus. Alfi ist dann auch als Lyriker hervorgetreten und war verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift Die Insel, aus der 1901 der gleichnamige bibliophile Insel Verlag hervorgegangen ist. Ach ja - alles in allem ein wirklich frischer Schub für das Leben an der Weser. |
Das Grafische Kabinettt
Seitenansicht mit
EingangIm neuen Haupteingang mit marmorgedeckter Treppe und großen, mit Stuck geschmückten Nischen ließ der Konsul zwei Antiken aus der Rotunde des Alten Museums in Berlin aufstellen ... |
![]() Parkallee Ecke Goebenstraße „Man hatte etwas geleistet…man leistete sich etwas“ |
Wo eine Villa, da auch ein Weg. Auch
Bremen sollte eine Prachtstraße bekommen, direkt am
Bürgerpark, von der Hollerallee bis in Höhe der heutigen
Polizeiwache – so recht nach dem Geschmack der vermögenden
Entscheider in der Politik. 18. März 1891 - einstimmiger Beschluss der Bürgerschaf:t: Die Parkallee darf nur mit frei stehenden Häusern bebaut werden. |
Gustav war angetan von der neuen Wohngegend und schwärmte in den den
höchsten Tönen von seiner neuen Heimstatt an der Parkallee: „Ein Juwel
in angenehmster Lage nahe dem Bürgerpark“ … Dass es dann doch „nur“zu einem Reihenhaus und nicht einer freistehenden Villa gereicht hatte, störte ihn nicht und mich natürlich auch nicht ... |
![]() Das „Bremer Haus“ ist über die Stadtgrenzen hinaus zu einem architektonischen Begriff geworden. Dass Rudolf Alexander Schröder, Sohn der Stadt und weithin als Übersetzer, Insel-Verleger, Dichter und Urheber zahlreicher Kirchenlieder bekannt, sich auch als Designer und Baumeister einen Namen gemacht hat, wissen nur wenige.. Im Stadtbild Bremens nimmt dieses Haus eine Sonderstellung ein: als Heye-Haus war es Treffpunkt der „Goldenen Wolke“. |
![]() Haus Heye - Lüder-von-Bentheim-Straße 23 Rudi hat das Haus für seine Schwester Clara Heye entworfen ... |
![]() Fotograf: Albrecht Genzel |
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